Wie dich deine Räume unterstützen können

Endlich dein Potenzial leben, dabei auch noch entspannen und mehr Zeit haben? Deine Räume machen es möglich!



Zugegeben, der Titel dieses Blogartikels klingt etwas seltsam. Räume, die mich unterstützen sollen? Wie bitteschön muss man sich das vorstellen? Räume sind halt einfach so da, bestehen aus vier Wänden und beinhalten Nutzgegenstände wie Möbel, Kleidung oder Kochutensilien. Man kann sich darin aufhalten, und damit hat sich’s.


Doch Räume erfüllen eine weit wichtigere Aufgabe, als einfach nur deine Alltagsgegenstände zu bunkern.


Räume sind einerseits ein Spiegel unserer selbst. Bist du Künstler, werden deine Räume anders aussehen als diejenigen eines Naturheilpraktikers oder einer Top-Managerin. Und damit meine ich nicht nur die Arbeitsräume, sondern auch die persönlichen vier Wände.


Diese Prägungen durch unseren Beruf, unsere Hobbys und Freizeitbeschäftigungen bedeuten jedoch nicht, dass du nicht ganz bewusst Einfluss nehmen kannst auf die Wirkung deiner Räume.


Um nicht zu sagen: Es ist für dein persönliches Wachstum und die Verwirklichung deiner Ziele und Wünsche sogar eine grosse Chance, wenn du die Zusammenhänge zwischen Raumwirkung und Raumwahrnehmung kennst!

Denn egal, ob du dir mehr Erfolg, mehr Zeit oder mehr Energie wünschst: Du kannst dir diese Dinge mit wenigen Kniffen in deine Räume und somit in dein Leben holen!



Ist es dir auch schon passiert, dass du nach einem Vortrag, einem Seminar oder nach der Lektüre eines richtig guten Ratgebers top motiviert, voller Energie und neuer Ziele warst? Im Seminar-Hotel warst du noch so im Flow und total fokussiert auf deine Vision, die Speaker haben dich mit ihren Vorträgen gefesselt und das Buch über ein besseres Zeitmanagement hat dich so in seinen Bann gezogen, dass du völlig darin abgetaucht bist – und dann kommst du wieder nach Hause, in deine Räume, die immer noch die alten sind. Die nichts von deiner Veränderung wissen. Und die diese neue, sprühende Energie natürlich auch nicht ausstrahlen können.


Das ist einer der Hauptgründe, warum wir nach solchen Höhenflügen schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen landen und alles beim Alten bleibt.


STOP!


Hast du gerade «Boden der Tatsachen» gelesen und das einfach so akzeptiert?


Genau hier kannst du ansetzen – indem du diesen «Boden der Tatsachen» veränderst. Du brauchst eine neue Raum-Realität, die im Gleichklang mit deinem neuen Energielevel schwingt und dich trägt.


Klingt alles zu abstrakt? Dann lass uns mal ein paar konkrete Beispiele machen:


Angenommen, du warst auf einem Seminar oder hast ein tolles Buch zum Thema Leichtigkeit gelesen. Wie bringst du das nun in deine Räume?


Das Naheliegendste: Miste aus. Lass alten Ballast los, alles, was dich an deine alten und hinderlichen Gewohnheiten erinnert, und im Nu gewinnt auch dein Raum an Leichtigkeit.

Du könntest dir aber auch Symbole für Leichtigkeit ausdenken, die dich immer wieder an dieses tolle Gefühl, das du nach dem Seminar hattest, erinnern: Ein schön gerahmtes Zitat oder Wort an deiner Wand, ein Traumfänger, helle Farben für Home-Textilien, leichte Materialien, etc. Werde da kreativ und entscheide dich für Dinge, die zu dir und deinem Lebensstil passen!


Auch ein Vision Board ist eine tolle Möglichkeit, die neugewonnen Erkenntnisse und deine Ziele sichtbar zu machen, sodass du innerlich immer wieder in dein Potenzial eintauchen kannst und so automatisch auf deinen Erfolg ausgerichtet bist (übrigens: Was Erfolg für dich bedeutet, entscheidest du alleine. Das kann materieller Reichtum sein, genauso gut aber auch mehr Zeit, mehr Gelassenheit oder mehr Kreativität).


Als erweiterte Variante zum Vision Board ist es sehr hilfreich, wenn du eine gedankliche Reise in die Zukunft machst und dir folgende Fragen stellst:


- Wie sehen meine Räume aus, wenn ich dieses (Erfolgs-)Ziel erreicht habe?

- Welche Kleidung trage ich dann?

- Was brauche ich dann nicht mehr?


Es ist beispielsweise wahrscheinlich, dass du als erfolgreicher Seminarleiter nicht mehr die abgewetzten Jeans aus deiner Studentenzeit anziehen wirst. Dann tu sie jetzt schon weg, entrümple deinen Schrank!


Mach deinen Erfolg schon jetzt so erlebbar wie eben möglich, und du wirst dein tatsächliches Ziel schneller erreichen, weil du deinem Unterbewusstsein damit signalisierst, dass du es wirklich ernst meinst.

Klar ist es nicht schlau, dich zu verschulden, weil du jetzt dein ganzes Mobiliar auf «zwei Preisklassen höher» upgraden willst. Natürlich musst du schauen, was in deinen Möglichkeiten liegt.

Es geht um das Signal, das du dir selbst gibst, und das können ganz kleine Handlungen sein.


Schreibt eine erfolgreiche Bankerin mit zerkauten Bleistiften? Wohl eher nicht.

Passt ein vollgestopftes Schlafzimmer zu einem Feng-Shui-Berater? Nicht wirklich.


Vielleicht geht es dir aber auch gar nicht primär darum, deine Räume zu Erfolgsräumen zu machen. Vielleicht möchtest du einfach (wieder) mal zur Ruhe kommen, endlich (wieder) mehr Zeit haben für dich selbst, deine Familie oder Dinge, die du gerne tust.


Auch hier ist es möglich, deine Räume in die Realisierung deiner Träume miteinzubeziehen.


Wie oft verlierst du Zeit mit dem Suchen von Dingen, mit dem Reparieren von lockeren Schrankgriffen, klemmenden Schubladen oder mit dem Ausdenken von neuen Deko-Ideen, die du dann doch wieder verwirfst?


Finde für dich einmal heraus, wo bei dir die Zeit-Diebe am Werk sind. Wenn dir spontan nichts einfällt, kann ich dir sagen: Oft sind es die kleinen Mini-Handlungen, die vielleicht nur Sekunden in Anspruch nehmen, sich aber im Laufe des Tages zu beträchtlichen Zeitmengen summieren.


Beispiele:


Du verbringst beim Kochen gefühlt eine Ewigkeit mit dem Finden von Dingen, die sich irgendwo im hinteren Schrankdrittel befinden. Ganz zu schweigen von der Zeit, die draufgeht, bis du dich entschieden hast, ob du es wieder an die gleiche Stelle zurückstellst (und nächstes Mal bestimmt wieder vergessen hast, dass es sich dort befindet und ergo wieder suchen musst) oder ob du jetzt «auf die Schnelle» ein neues Ordnungssystem herstellen sollst (das wie lange funktioniert?). Vergiss das Risotto auf dem Herd nicht, wenn du nicht nochmal von vorne mit Kochen beginnen willst! 


Du willst dich gerade erleichtert auf’s Klo setzen – und, oh Schreck – das Klopapier ist alle. Mangels einer Ablage oder eines kleinen Stauraumes dafür hortest du es packweise im Keller. Nur, da bringt es dir gerade gar nichts. Denn in 7 Minuten geht dein Bus.


Die Schranktür springt immer wieder von selbst auf. Eigentlich ja nicht so schlimm. Aber deine zweijährige Tochter wartet nur darauf, die Gelegenheit zu nutzen und den ganzen Inhalt genüsslich auszuräumen. Was tust du also? Nach jedem Gang zum Schrank musst du nochmal zurück, wenn du das verräterische «Klick» hörst, um ihn nochmals zu verschliessen. Oder du weisst, dass jetzt eine halbe Stunde aufräumen angesagt ist, nachdem du entspannt aus der Dusche zurückkommst und das Grinsen deiner Tochter siehst.


Hinzu kommt, dass dich all das nicht nur Zeit, sondern auch viele Nerven kostet. Und was passiert, wenn du dich über den sinnlosen Zeitverlust ärgerst? Du fängst an zu hetzen, tust die Dinge fahrig – und verlierst dadurch noch mehr Zeit, weil du vieles zwei Mal tun oder nachbessern musst (erhöhtes Risiko vor allem beim Kochen!).

Fazit:

Lass defekte Dinge professionell reparieren oder kümmere dich selbst NOCH HEUTE darum.

Sorge für ein funktionierendes Ordnungssystem in deinen Schränken und in deinem Haushalt, um unnötigen Stress und Zeitverlust zu vermeiden.


Am effizientesten geht das natürlich im Rahmen eines Ordnungs-Coachings, da du die Angelegenheit in professionelle Hände legen kannst, es gemeinsam leichter geht und du mit dem Ergebnis zufrieden sein wirst.


Doch lass uns nochmal zurück zur Raumwirkung gehen, wenn es darum geht, mehr in die Ruhe und Entspannung zu kommen und dadurch auch wieder mehr Kraft zu tanken.


Nebst Ordnung und Struktur kann auch ein Wohlfühlplatz enorm dazu beitragen, dass du mehr Zeit für dich gewinnst.


Gerade haben wir uns stressige Situationen angesehen, in denen du – weil genervt – in die Hetze kommst. Von Zeithaben keine Spur, und selbst wenn du in diesen Situationen alle Zeit der Welt hättest, fühlt es sich nicht so an.


An deinem ganz individuell gestalteten Wohlfühlplatz kannst du abschalten, träumen, die Zeit bewusst wahrnehmen. Du bist nicht im «Tun-Modus» und lebst somit ganz im Hier und Jetzt, was dir zwar quantitativ nicht mehr Zeit beschwert, aber die Qualität deiner Zeit massiv verbessert!


Such einen Ort in deiner Wohnung oder auch in deinem Büro, an dem du dir so einen Kraftplatz vorstellen kannst. Bestücke ihn mit Dingen, die dich stärken, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern und die dich vor allem NICHT an deine alltäglichen Pflichten erinnern. Das können zum Beispiel Bilder, Fotos, Kerzen, liebgewonnene Bücher oder Pflanzen sein. Auch schöne Musik oder Düfte können dich darin unterstützen, diesen Raum als deine persönliche Insel zum Auftanken wahrzunehmen.


Kleine Challenge für heute: Geh durch deine Räume mit dem Blick auf deine Visionen. Was willst du verwirklichen? Erfolg? Mehr Zeit? Ruhe? Mehr Energie?

Und dann nimm EINE Handlung vor, die dich einen Schritt näher an dein Ziel bringt.



Miste etwas aus. Eine kleine Schublade, ein Fach im Badschrank, die «Diverses»-Schachtel im Abstellraum.

Überlege dir ein Symbol, das dich stärken und eventuell seinen Platz an deinem zukünftigen Wohlfühlplatz finden könnte.

Spiel in Gedanken deinen Alltag durch und notier dir einen Zeit-Dieb und eine Idee dazu, wie du ihn so schnell wie möglich unschädlich machen kannst.


Na dann, los geht’s!













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